Regulierte Branchen Übersetzungsanforderungen – Sicherheit zählt
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Ein einziges falsch übersetztes Wort in medizinischen oder finanziellen Dokumenten kann in regulierten Branchen schwerwiegende Folgen haben. Verantwortung für die Einhaltung internationaler Standards wie ISO 17100 bedeutet, dass von jeder Übersetzung nicht nur sprachliche Präzision, sondern auch lückenlose Dokumentation und absolute Vertraulichkeit erwartet werden. Wer hier kompromisslos auf geprüfte Prozesse und branchenspezifisches Know-how setzt, schützt Patientensicherheit, Unternehmenswerte sowie rechtliche Integrität auf höchstem Niveau.
Inhaltsverzeichnis
Zentrale Erkenntnisse
Punkt | Details |
Präzision ist entscheidend | In regulierten Branchen muss jede Übersetzung zu 100 Prozent genau sein, um rechtliche und gesundheitliche Risiken zu vermeiden. |
Zertifizierung ist notwendig | Übersetzungsdienste sollten ISO 17100 und andere relevante Standards erfüllen, um Compliance zu garantieren. |
Fachkompetenz erforderlich | Übersetzer benötigen spezielle Fachkenntnisse und branchenspezifische Zertifikate, um Missverständnisse zu vermeiden. |
Datenschutz beachten | Sensible Daten müssen auf EU-Servern gespeichert werden, um GDPR-Vorgaben einzuhalten und Risiken zu minimieren. |
Regulierte Branchen und ihre Übersetzungsanforderungen
Regulierte Branchen wie Pharmazie, Medizin und Finanzen verlangen von Übersetzungen absolute Präzision. Eine Ungenauigkeit ist kein kleiner Fehler – sie gefährdet Patienten, kostet Unternehmen Millionen oder verstößt gegen Gesetze.
Diese Sektoren unterliegen strengen internationalen Standards und Compliance-Anforderungen. Dort ist eine einfache Übersetzung nicht genug – es zählt jedes Wort.
Warum Regulierte Branchen spezielle Übersetzungen brauchen
In der Pharmabranche, Medizin und im Finanzsektor gibt es keine Toleranz für Fehler. Eine falsch übersetzte Dosierungsanweisung kann zu Patientenschäden führen. Ein missverstandener Vertrag könnte zu Rechtsstreitigkeiten oder Haftung führen.
Deshalb gelten hier besondere Regeln:
Wort-für-Wort-Genauigkeit: Zertifizierte Übersetzungen müssen präzise und vollständig sein
Autorisierte Fachleute: Nur qualifizierte Übersetzer mit relevanter Branchenerfahrung dürfen diese Dokumente übersetzen
Beglaubigte Zertifikate: Jede Übersetzung muss von einem autorisierten Fachmann unterzeichnet werden
Behördliche Akzeptanz: Die Übersetzung muss in regulatorischen Überprüfungen weltweit anerkannt sein
Die internationalen Standards dahinter
ISO 17100 ist der globale Standard für professionelle Übersetzungsqualität in regulierten Sektoren. Dieser Standard definiert, wie Übersetzungsdienstleister arbeiten müssen, um Compliance zu gewährleisten.
ISO 17100 setzt Anforderungen für Kernprozesse, Ressourcen und Qualitätssicherung fest. Übersetzer müssen Kundenspezifikationen erfüllen und die einschlägigen Industrierichtlinien beachten.
Der Standard fordert:
Fachlich kompetente Übersetzer aus dem jeweiligen Bereich
Strenge Qualitätskontrolle vor der Freigabe
Dokumentation aller Übersetzungsschritte
Vertraulichkeit und Datenschutz während des Prozesses
Was ist der Unterschied zur Standard-Übersetzung?
Standard-Übersetzungen folgen keinen strikten Qualitätsvorgaben. Ein einfaches NMT-Tool wie ChatGPT kann Halluzinationen produzieren oder Negationen übersehen – “nicht-toxisch” kann versehentlich zu “toxisch” werden.
Regulierte Übersetzungen verlangen dagegen:
AI+HUMAN Workflows: Künstliche Intelligenz generiert den Text, danach überprüft ein Fachexperte jeden Satz
Konsistente Terminologie: Alle Fachbegriffe müssen exakt gleich übersetzt sein – über tausende Seiten hinweg
Keine Datenverluste: Sensible Patientendaten oder unveröffentlichte Patente dürfen niemals public cloud-Tools passieren
Audit-Trail: Jeder Schritt ist dokumentiert für behördliche Überprüfungen
Eine Übersetzung in regulierten Branchen ist nicht einfach eine Wortumwandlung – sie ist eine rechtsverbindliche Aussage, die vor Gericht bestehen muss.
Praktische Anforderungen für Ihr Team
Wenn Ihr Unternehmen regulierte Übersetzungen benötigt, sollten Sie diese Punkte prüfen:
Übersetzer-Qualifikation: Haben die Übersetzer relevante medizinische oder finanzielle Fachkenntnisse?
Zertifizierung: Ist der Service ISO 17100 zertifiziert?
Datenicherheit: Bleiben Ihre Daten auf EU-Servern und werden nicht an public cloud-Provider weitergegeben?
Terminologie-Management: Nutzt Ihr Partner Translation Memories und Glossare, um Konsistenz zu garantieren?
Prüfprozesse: Gibt es mehrere Kontrollschritte vor der Freigabe?
Pro-Tipp: Fordern Sie von Ihrem Übersetzungspartner eine schriftliche Dokumentation seiner ISO 17100-Zertifizierung und seiner Datenschutzrichtlinien ein – das schützt Sie und sichert die Compliance ab.
Spezialisierte Übersetzungsarten in sensiblen Sektoren
Jeder Sektor hat seine eigenen Anforderungen. In regulierten Branchen existieren spezialisierte Übersetzungsarten, die weit über Sprachkenntnisse hinausgehen. Sie erfordern Fachwissen, kulturelles Verständnis und die Fähigkeit, explizite und implizite Bedeutungen korrekt zu vermitteln.
Das unterscheidet sie grundlegend von Standard-Übersetzungen. Die richtige Art der Übersetzung kann über Erfolg oder Misserfolg eines Projekts entscheiden.
Die vier Haupttypen spezialisierter Übersetzungen
Jede Branche fordert andere Schwerpunkte. Diese vier Typen dominieren in sensiblen Sektoren:
Medizinische Übersetzungen: Dosierungsanweisungen, Patientenbroschüren, klinische Prüfprotokolle müssen absolut präzise sein
Technische Übersetzungen: Software-Dokumentation, Sicherheitshandbücher, Bedienungsanleitungen für komplexe Geräte
Rechtliche Übersetzungen: Verträge, Compliance-Dokumente, Datenschutzerklärungen mit Bindungskraft
Regulatorische Übersetzungen: Zulassungsanträge, Inspektionsberichte, Qualitätsmanagementsystem-Dokumentation
Warum Fachkompetenz nicht optional ist
Spezialisierte Übersetzungen erfordern tiefgehendes Fachwissen in dem jeweiligen Bereich. Ein Pharmaübersetzer muss Pharmakologie verstehen, nicht nur Deutsch und Englisch sprechen.
Das klingt einfach, ist aber entscheidend. Ein Übersetzer, der “adverse event” als “negatives Ereignis” statt “Nebenwirkung” übersetzt, hat das Dokument unbrauchbar gemacht.
Deshlab verlangt AD VERBUM von seinen Übersetzern:
Relevante Branchenzertifikationen oder akademische Qualifikationen
Mindestens fünf Jahre Erfahrung im Fachbereich
Verständnis für behördliche Standards und Compliance-Anforderungen
Aktuelle Kenntnisse von Terminologie-Updates in ihrer Branche
Technische Übersetzung – Ein besonderes Beispiel
Technische Übersetzung erfordert tiefe Kenntnisse technischer Felder und regulatorischer Anforderungen. Es geht nicht nur um Worte – es geht darum, dass die Dokumentation funktioniert.

Stellen Sie sich ein Sicherheitshandbuch für einen OP-Block vor. Ein falsches Wort kann zu Prozedurfehlern führen. Deshalb nutzt AD VERBUM seinen AI+HUMAN Hybrid-Workflow: KI generiert den Rohtext schnell, ein zertifizierter Fachexperte überprüft dann jede technische Aussage.
Das ist schneller als reine Handarbeit und genauer als reine KI.
Terminologie-Management in spezialisierten Branchen
In sensiblen Sektoren muss jeder Begriff konsistent übersetzt sein. Wenn “Apparatus” im ersten Kapitel als “Gerät” übersetzt wird und im zehnten Kapitel plötzlich als “Ausrüstung”, verwirrt das Inspektoren und gefährdet die Zulassung.
AD VERBUM setzt deshalb auf drei Ebenen an:
Kunden-Glossare einpflegen: Ihr bestehendes Terminologie-Wörterbuch wird ins KI-System geladen
Translation Memories nutzen: Alle bisherigen Übersetzungen Ihres Unternehmens werden eingebunden
Konsistenzprüfung: Vor Freigabe wird das gesamte Dokument auf Terminologie-Abweichungen überprüft
Spezialisierte Übersetzungen sind nicht schnell oder günstig – sie sind korrekt oder nicht. Dazwischen gibt es nichts.
Regulatorische vs. kommerzielle Übersetzungen
Nicht alle Übersetzungen sind gleich. Ein Produktmarketing-Text kann flüssig und kreativ sein. Ein Zulassungsdossier muss buchstabengetreu und nachprüfbar sein.
Regulatorische Übersetzungen verlangen:
Vollständige Dokumentation des Übersetzungsprozesses
Audit-Trail für jede Änderung
Zertifizierung durch den übersetzer
Rückverfolgbarkeit zur Originalversion
Kommerzielle Übersetzungen haben diese Anforderungen nicht. Der Unterschied ist erheblich.
Die Tabelle zeigt den Unterschied zwischen regulatorischen und kommerziellen Übersetzungen:
Kriterium | Regulatorische Übersetzungen | Kommerzielle Übersetzungen |
Dokumentation | Vollständig und nachvollziehbar | Minimal oder nicht erforderlich |
Qualitätsprüfung | Mehrstufige Kontrolle durch Fachleute | Grundlegende Prüfung, oft automatisiert |
Zertifizierung | Pflicht (ISO, HIPAA, etc.) | Optional, nur bei Bedarf |
Terminologiekonsistenz | Strikte Einhaltung über alle Seiten | Flexibel, je nach Zielgruppe |
Haftung | Rechtlich relevant und versichert | Haftung meist beim Auftraggeber |
Pro-Tipp: Definieren Sie mit Ihrem Übersetzungspartner vor Start klar, welche Dokumente regulatorisch sind und welche nicht – das spart Kosten und verhindert unnötige Compliance-Schritte bei nicht-kritischen Texten.
Technologieeinsatz: LLM-basierte KI versus MT/NMT
Nicht alle KI-Systeme für Übersetzungen sind gleich. Der Unterschied zwischen LLM-basierter künstlicher Intelligenz und älteren Technologien wie MT oder NMT ist entscheidend für regulierte Branchen. Ein falsches System kann Ihre Compliance gefährden.
Diese Sektion erklärt, warum AD VERBUM’s proprietary LLM-Technologie für sensible Sektoren überlegen ist.
MT – Die alte Maschinelle Übersetzung
Maschinelle Übersetzung (MT) ist die älteste Variante. Sie funktioniert nach strikten linguistischen Regeln – praktisch ein hochentwickeltes Wörterbuch mit Grammatik-Regeln.
Das Problem ist klar: MT übersetzt zu wörtlich. “Do not press” kann als “Drücke nicht” landen statt “Nicht drücken” – und plötzlich ist der Sinn umgekehrt.
Für regulierte Branchen ist MT unbrauchbar:
Keine Kontexterkennung
Hohe Rate an kritischen Fehlern
Kann Negationen übersehen oder verfälschen
Keine Terminologie-Durchsetzung möglich
NMT – Die Public Cloud Falle
Neurale Maschinelle Übersetzung (NMT) ist besser als MT, aber immer noch nicht ausreichend für regulierte Sektoren. Tools wie ChatGPT oder DeepL sind NMT-basiert.
NMT wirkt flüssiger, aber hat versteckte Risiken. Maschinelle Übersetzung und LLM unterscheiden sich fundamental in ihrer Sicherheit und Zuverlässigkeit.
Die kritischen Probleme:
Halluzinationen: NMT erfindet plötzlich Fakten oder Anweisungen, die nicht im Original stehen
Daten-Sicherheitsleck: Jede Eintragung in ChatGPT oder ähnliche Public-Tools wird in Trainingsdaten verwandelt – ein GDPR und HIPAA Verstoß
Keine Terminologie-Kontrolle: NMT folgt Ihren Glossaren nicht zuverlässig
Kontextblindheit: NMT kann nicht unterscheiden, ob “suit” Anzug oder Klage bedeutet
NMT in regulierten Branchen ist nicht eine Frage von Qualität – es ist ein Compliance-Risiko.
AD VERBUM’s LLM-basierte KI – Die Lösung
Large Language Models (LLM) unterscheiden sich fundamental von NMT. Ein LLM versteht Kontext, Anweisungen und Nuancen – nicht nur Wort-zu-Wort-Mapping.
AD VERBUM’s proprietäres LLM ist auf EU-Servern gehostet und vollständig privat. Ihre sensiblen Daten verlassen niemals unsere Infrastruktur.
Das macht den Unterschied:
Terminologie-Durchsetzung: Wir instruieren das LLM: “Übersetze ‘Device’ immer als ‘Apparatus’ per Client-Glossar.” Das funktioniert zuverlässig – NMT nicht.
Kontextverstehen: Das LLM erkennt den Bedeutungskontext des gesamten Dokuments
Zero Data Leakage: Proprietary und geschlossen – Ihre Patente und Patientendaten sind sicher
AI+HUMAN Hybrid: KI generiert schnell, Fachexperten prüfen die Genauigkeit – das Beste beider Welten
Warum Geschwindigkeit ohne Qualität nicht funktioniert
NMT ist schnell. LLM mit menschlicher Überprüfung ist gründlicher. In regulierten Branchen muss Gründlichkeit gewinnen.
AD VERBUM bietet 3x bis 5x schnellere Turnaround-Zeiten als reine Handübersetzung – aber ohne Kompromisse bei der Sicherheit. Das ist möglich, weil unser AI+HUMAN Workflow effizienter ist.
Die KI macht die schwere Arbeit. Der Mensch prüft und zertifiziert. Das spart Zeit und erhöht die Qualität.
Pro-Tipp: Fordern Sie von potentiellen Übersetzungspartnern explizit: “Nutzt ihr proprietary LLM oder öffentliches NMT?” Die Antwort sagt Ihnen sofort, ob Ihre Daten sicher sind.
Regulatorische Standards und rechtlicher Rahmen
Regulierte Branchen unterliegen strikten internationalen Standards. Diese Standards sind keine Vorschläge – sie sind rechtlich bindend. Wer sie ignoriert, riskiert Bußgelder, Haftung und Reputationsschaden.
Die wichtigsten Standards für Übersetzungen in sensiblen Sektoren sind global anerkannt und müssen erfüllt werden.
ISO 17100 – Der globale Standard
ISO 17100:2015 ist der international anerkannte Standard für Übersetzungsdienstleistungen. Dieser Standard setzt rechtliche und regulatorische Anforderungen für Übersetzungen in regulierten Sektoren weltweit fest.

Die Standard definiert Anforderungen für Personalqualifikationen, Projektmanagement, Vertraulichkeit und Qualitätssicherung. Übersetzungen müssen die Spezifikationen des Kunden und geltende Gesetze erfüllen.
ISO 17100 fordert konkret:
Fachlich qualifizierte Übersetzer mit nachgewiesener Kompetenz
Dokumentierte Qualitätskontroll-Prozesse
Strikte Vertraulichkeit und Datenschutz
Rückverfolgbarkeit aller Übersetzungsschritte
GDPR und Datenschutz bei Übersetzungen
Die Europäische Datenschutzverordnung (GDPR) gilt für alle Übersetzungen, die persönliche oder sensible Daten enthalten. Das bedeutet: Patientendaten, Finanzinformationen und klinische Details dürfen niemals in public cloud-Tools wie ChatGPT eingegeben werden.
Verstöße gegen GDPR können zu Bußgeldern von bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des Jahresumsatzes führen. Ein einfacher Fehler kann existenzbedrohend sein.
GDPR verlangt:
Datenverarbeiter-Vereinbarungen (DPA) schriftlich festgehalten
Daten bleiben auf EU-Servern, niemals auf US-Cloud-Plattformen
Verschlüsselung während Transport und Speicherung
Audit-Trail für jede Datenhandlung
HIPAA – Der amerikanische Standard für Gesundheitsdaten
Wer mit amerikanischen Gesundheitsinstitutionen arbeitet, muss HIPAA (Health Insurance Portability and Accountability Act) erfüllen. Regulatorische Anforderungen in der Forschung mit Probanden verlangen zertifizierte Übersetzungs- und Interpretationsdienste, die linguistisch genau und kulturell sensitiv sind.
HIPAA verlangt:
Zertifizierte Übersetzungen von autorisierten Fachleuten
Schriftliche Genehmigung vor Verwendung
Schutz der Patientenrechte und Datenintegrität
Strenge Dokumentation aller Prozesse
Branchenspezifische Standards
Neben globalen Standards gibt es Anforderungen für einzelne Sektoren:
Pharma & Medizin: ICH Guidelines, 21 CFR Part 11, GCP (Good Clinical Practice)
Finanzen: MiFID II, EMIR, Basel III Compliance
Medizinprodukte: MDR (Medical Device Regulation), ISO 13485
Jeder Standard hat eigene Dokumentations- und Qualitätsanforderungen.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Anforderungen und Eigenschaften verschiedener Standards in regulierten Branchen:
Standard/Richtlinie | Hauptziel | Typisches Einsatzgebiet | Konkrete Anforderung |
ISO 17100 | Übersetzungsqualität | Medizin, Finanzen, Pharma | Qualifizierte Übersetzer und Dokumentation |
GDPR | Datenschutz und Sicherheit | EU-weite Unternehmen | Speicherung auf EU-Servern, Audit-Trail |
HIPAA | Schutz von Gesundheitsdaten | US-Gesundheitswesen | Strenge Datenintegrität, Fachübersetzer |
MDR | Medizinprodukte-Zulassung | Medizintechnik | Umfassende Dokumentation & Rückverfolgbarkeit |
MiFID II | Finanzmarktregulierung | Banken & Finanzwesen | Transparenz und Compliance in Dokumenten |
Ein Standard zu erfüllen ist nicht optional in regulierten Branchen – es ist der Minimumstandard für rechtliche Sicherheit.
Haftung bei Übersetzungsfehlern
Wer eine fehlerhafte Übersetzung in einem regulierten Sektor nutzt, trägt Haftung. Der Übersetzungsdienstleister muss versichert sein und die Standards einhalten können.
AD VERBUM ist ISO 27001 zertifiziert und erfüllt alle genannten Standards. Das schützt Ihre Organisation vor rechtlichen Risiken.
Pro-Tipp: Verlangen Sie vor Vertragsabschluss schriftliche Nachweise für ISO 17100, GDPR-Compliance und HIPAA-Zertifizierung – diese Dokumentation schützt Sie vor Haftung und ist bei Audits unverzichtbar.
Risiken durch Fehler und Compliance-Versäumnisse vermeiden
Eine fehlerhafte Übersetzung in regulierten Branchen ist nicht nur ein PR-Problem – sie kann zu Haftung, Bußgeldern und im schlimmsten Fall zu Patientenschäden führen. Die Konsequenzen sind real und teuer.
Dieser Abschnitt zeigt, wie Sie diese Risiken systematisch vermeiden.
Die echten Kosten von Übersetzungsfehlern
Ein einfacher Fehler kann millionenschwere Konsequenzen haben. Ein falsch übersetztes Medikament-Label führte zu einer Klage mit 50 Millionen Euro Schadensersatz. Ein missverstandener Finanzvertrag kostete ein Unternehmen die Geschäftslizenz.
Diese Fälle sind kein Zufall – sie sind das Ergebnis von Fahrlässigkeit bei der Partnerwahl.
Die realen Risiken sind:
Patientenschäden: Falsche Dosierungsanweisungen führen zu Nebenwirkungen oder Behandlungsfehlern
Regulatorische Ablehnung: Behörden lehnen fehlerhafte Zulassungsdossiers ab – Jahre Verzögerung
Rechtliche Haftung: Ihr Unternehmen trägt die volle Haftung für Fehler
Reputation: Öffentliche Skandale zerstören Kundenvertrauen
Finanzielle Strafen: GDPR-Verstöße kosten bis zu 20 Millionen Euro
Qualitätssicherung nach Standard
Umfassende Qualitätssicherung bei Übersetzungsdienstleistungen ist entscheidend, um Risiken zu minimieren. ASTM F2575-14 definiert klare Anforderungen: Klare Spezifikationen, dokumentierte Prozesse und Verantwortlichkeiten über die gesamte Lieferkette.
AD VERBUM folgt diesem Standard strikt:
Anforderungs-Definition: Was muss die Übersetzung leisten? Wer muss sie genehmigen?
Fachexperten-Auswahl: Nur zertifizierte Übersetzer mit Branchenerfahrung
AI+HUMAN Workflow: KI generiert, Mensch prüft und zertifiziert
Mehrschicht-QA: Konsistenzprüfung, Terminologie-Check, Compliance-Verifizierung
Dokumentation: Vollständiger Audit-Trail für Audits und Inspektionen
Rechtliche Übersetzungen – Besondere Risiken
Rechtliche Übersetzungen bergen schwerwiegende Risiken durch Missverständnisse, die zu juristischer Nicht-Compliance und Haftung führen. Ein falsch übersetzter Vertrag kann das Geschäft zerstören.
Rechtliche Übersetzungen erfordern:
Juristische Fachkompetenz: Der Übersetzer muss Jura studiert haben oder langjährige Erfahrung mitbringen
Funktionale Äquivalenz: Nicht wörtlich übersetzen, sondern die rechtliche Absicht bewahren
Systemverständnis: Unterschiede zwischen Rechtssystemen verstehen (z.B. Common Law vs. Zivilrecht)
Unabhängige Überprüfung: Ein zweiter juristischer Experte muss freigeben
Die häufigsten Compliance-Fehler
Wir sehen immer wieder die gleichen Fehler. Diese sind vermeidbar:
Falsche Partnerwahl: Ein billiger Übersetzer ohne Fachwissen ist teuer
Keine Dokumentation: Später bei Audits können Sie nicht nachweisen, wie die Übersetzung entstand
Public Cloud-Tools: ChatGPT oder DeepL für sensible Daten ist ein GDPR-Verstoß
Keine Terminologie-Kontrolle: Inkonsistente Fachbegriffe verwirren Inspektoren
Keine Freigabeprozesse: Niemand überprüft die finale Version
Ein Compliance-Verstoß ist nicht teuer – fehlende Compliance ist existenzbedrohend.
So vermeiden Sie Fehler systematisch
Es gibt einen bewährten Weg, Risiken zu minimieren. Die meisten großen Unternehmen folgen diesem Muster:
Klare Anforderungen festlegen: Schriftlich definieren, was die Übersetzung leisten muss
Zertifizierten Partner wählen: ISO 17100, ISO 27001, GDPR-Compliance nachweisen lassen
Glossare und TM bereitstellen: Existing Dokumentation einpflegen
AI+HUMAN Workflow nutzen: Schnelligkeit durch KI, Sicherheit durch Menschen
Alles dokumentieren: Audit-Trail für Inspektoren
Regelmäßig trainieren: Ihr internes Team sollte Qualitätskriterien kennen
Pro-Tipp: Erstellen Sie vor dem Übersetzungs-Projekt eine schriftliche “Translation Brief” mit Stakeholdern: Wer genehmigt? Welche Glossare gelten? Bis wann muss es fertig sein? Diese eine Stunde spart Ihnen Wochen Nachbearbeitung.
Übersetzungspräzision und Sicherheit für regulierte Branchen mit AD VERBUM
In regulierten Branchen zählt jede Formulierung und jeder Begriff. Fehler können Patientensicherheit, rechtliche Compliance und Geschäftserfolge gefährden. Der Artikel zeigt detailreich, wie ISO 17100, GDPR und branchenspezifische Anforderungen Übersetzungen zu einer risikobehafteten Aufgabe machen. Genau hier setzt AD VERBUM an: Mit über 25 Jahren Erfahrung verbinden wir spezialisiertes Fachwissen und modernste Technologie zu einem AI+HUMAN Workflow, der höchste Ansprüche erfüllt.
Unsere proprietäre LLM-basierte KI sichert Ihnen absolute Terminologietreue, versteht den vollständigen Kontext und verhindert Datenlecks durch vollständige EU-Server-Hosting. So garantieren wir nicht nur schnelle, sondern vor allem sichere und compliant-konforme Übersetzungen für lebenswichtige Dokumente aus Medizin, Recht, Finanzen und Technik. Vertrauen Sie auf 3 500+ Fachexperten und zertifizierte Prozesse nach ISO 17100, ISO 27001, HIPAA und MDR.

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Häufig gestellte Fragen
Was sind die wichtigsten Anforderungen an Übersetzungen in regulierten Branchen?
Die wichtigsten Anforderungen umfassen Wort-für-Wort-Genauigkeit, autorisierte Fachleute für die Übersetzung, beglaubigte Zertifikate und die Einhaltung behördlicher Akzeptanz.
Warum sind spezialisierte Übersetzungen in der Medizin und Pharmazie so wichtig?
Spezialisierte Übersetzungen sind entscheidend, da falsche Informationen, wie z.B. bei Dosierungsanweisungen, zu schwerwiegenden Patientenrisiken oder rechtlichen Problemen führen können.
Welche Rolle spielt die ISO 17100 im Übersetzungsprozess?
Die ISO 17100 ist der globale Standard für professionelle Übersetzungsqualität, der Anforderungen an Übersetzungsdienstleister festlegt, um die Compliance in regulierten Sektoren sicherzustellen.
Wie wird die Qualität von Übersetzungen in regulierten Branchen sichergestellt?
Die Qualität wird durch mehrstufige Prüfprozesse, Verwendung von Translation Memories, konsistente Terminologie und die Überprüfung durch Fachleute sichergestellt, um Fehler zu vermeiden.
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