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Workflow Terminologie-Management: Leitfaden für regulierte Branchen

  • 2. Juni
  • 8 Min. Lesezeit

Ein Fachübersetzer kümmert sich um die konsequente Pflege und Verwaltung der Terminologie.

Workflow Terminologie-Management ist die strukturierte Steuerung aller Prozesse rund um die Verwaltung, Freigabe und Versionierung von Fachbegriffen, mit dem Ziel, Compliance, Dokumentengenauigkeit und Nachvollziehbarkeit in regulierten Umgebungen zu gewährleisten. In der Fachliteratur wird dieser Ansatz auch als Terminologie-Governance bezeichnet. Für Fachleute in Qualitätsmanagement, technischer Dokumentation und Compliance ist ein durchdachter Terminologie-Workflow keine Option, sondern eine Pflicht. Fehler in der Begriffsverwaltung führen direkt zu Dokumentenfehlern, Audit-Risiken und im schlimmsten Fall zu Produktrückrufen oder rechtlichen Konsequenzen. Tools wie COSIMA CCMS von Docufy und Workflows Pro von Kaleidoscope zeigen, wie modernes Terminologie-Management in der Praxis aussieht.

 

Was ist Workflow Terminologie-Management und warum ist es entscheidend?

 

Workflow Terminologie-Management bezeichnet den gesamten Prozess, mit dem Unternehmen Fachbegriffe systematisch erfassen, prüfen, freigeben, versionieren und archivieren. Der Begriff kombiniert zwei Disziplinen: Workflow-Management, also die strukturierte Steuerung von Arbeitsabläufen, und Terminologie Verwaltung, also die kontrollierte Pflege von Fachvokabular. Beide Disziplinen greifen in regulierten Branchen untrennbar ineinander.

 

Warum ist das so wichtig? In der Pharmaindustrie, Medizintechnik, im Maschinenbau und in der Rechtsbranche sind Begriffe keine Stilfrage. Ein falsch verwendeter Terminus in einer Gebrauchsanweisung oder einem Zulassungsdokument kann Behördenauflagen auslösen oder Patientensicherheit gefährden. Effiziente Arbeitsabläufe in der Terminologiepflege reduzieren dieses Risiko direkt.


Ein Mitarbeiter überprüft am Computer die Einhaltung von Compliance-Richtlinien.

Compliance-Anforderungen wie ISO 9001:2015 oder die EU Medical Device Regulation verlangen nachweisbare Dokumentenlenkung. Das bedeutet: Jeder Begriff muss einen klaren Status haben, jede Änderung muss protokolliert sein, und veraltete Versionen müssen als ungültig gekennzeichnet werden. Ohne einen definierten Terminologie-Workflow ist dieser Nachweis kaum zu erbringen.

 

Ein weiterer Aspekt betrifft die Übersetzung. Wer Dokumente in mehrere Sprachen überführt, muss sicherstellen, dass die Quelltermini korrekt und aktuell sind, bevor der Übersetzungsprozess beginnt. Inkonsistente Terminologie in der Ausgangssprache multipliziert sich in jeder Zielsprache. Hier liegt eine der häufigsten Ursachen für Qualitätsprobleme in mehrsprachigen Dokumentationsprojekten.

 

Welche Software und Tools werden für effektives Terminologie-Workflow-Management eingesetzt?

 

Terminologie-Management Software hat sich in den letzten Jahren von einfachen Glossardatenbanken zu vollständigen Workflow-Plattformen entwickelt. Die Wahl des richtigen Tools hängt von der Unternehmensgröße, der Anzahl der beteiligten Sprachen und den spezifischen Compliance-Anforderungen ab.

 

COSIMA CCMS von Docufy ist ein modulares Component Content Management System, das speziell für technische Dokumentation in regulierten Branchen entwickelt wurde. Es dokumentiert Änderungen an Content-Modulen transparent, bietet Approval-Prozesse und Status-Tracking und verhindert, dass veraltete Begriffe unbemerkt in Übersetzungen einfließen. Ein wesentlicher wirtschaftlicher Vorteil: Durch modulares Tracking werden nur geänderte Inhalte neu übersetzt, was Übersetzungskosten erheblich senkt.

 

Workflows Pro von Kaleidoscope ist eine spezialisierte Lösung für Terminologieprozesse. Das Tool ersetzt E-Mail und Excel durch einen nachvollziehbaren Prozess mit klaren Aufgabenzuweisungen, Status-Anzeigen und Deadlines. Besonders für interdisziplinäre Teams, in denen Fachexperten, Übersetzer und Qualitätsmanager zusammenarbeiten, schafft Workflows Pro die nötige Transparenz.

 

Die folgende Tabelle zeigt einen Funktionsvergleich relevanter Merkmale:

 

Funktion

COSIMA CCMS

Workflows Pro

Versionskontrolle

Ja, modulbasiert

Ja, terminologiebezogen

Aufgabenverwaltung

Über Workflow-Module

Kernfunktion mit Assignees

Freigabestatus

Approval-Tracking integriert

Status pro Terminologie-Eintrag

Audit-Trail

Vollständig dokumentiert

Vollständig dokumentiert

Übersetzungsintegration

Translation Memory Integration

Terminologiedatenbank-Export

Zielgruppe

Technische Redaktion, Dokumentation

Terminologen, Sprachteams

Profi-Tipp: Wählen Sie Terminologie-Management Software nicht allein nach Funktionsumfang, sondern nach Audit-Fähigkeit. Fragen Sie den Anbieter konkret: Kann das System nachweisen, welche Begriffsversion zu welchem Datum gültig war? Wenn die Antwort nicht eindeutig “Ja” lautet, ist das Tool für regulierte Branchen ungeeignet.

 

Neben diesen spezialisierten Lösungen setzen viele Unternehmen auf integrierte Plattformen wie SDL MultiTerm oder Across Language Server, die Terminologiedatenbanken mit Translation-Memory-Systemen verbinden. Entscheidend ist in jedem Fall, dass das gewählte System Workflow-Optimierung nicht nur verspricht, sondern durch nachweisbare Prozessschritte umsetzt.

 

Wie gestaltet man einen schritt-für-schritt Terminologie-Workflow zur Sicherstellung von Compliance?

 

Ein strukturierter Terminologie-Workflow folgt einem definierten Lebenszyklus, der jeden Begriff von der ersten Anfrage bis zur Archivierung begleitet. Dieser Lebenszyklus ist die Grundlage für Audit-Fähigkeit und Compliance. Klare Aufgaben und Rollen sind dabei die Voraussetzung dafür, dass alle Beteiligten den nächsten Arbeitsschritt kennen und verfolgen können.


Die Infografik veranschaulicht den Ablauf im Terminologie-Management Schritt für Schritt.

Die Rollenverteilung folgt einem bewährten Muster: Der Term Owner ist verantwortlich für die fachliche Korrektheit eines Begriffs und initiiert Änderungsanfragen. Der Reviewer prüft den Begriff auf sprachliche und fachliche Richtigkeit. Die freigebende Instanz, oft ein Qualitätsmanager oder Compliance-Beauftragter, erteilt die finale Genehmigung. Ohne diese Trennung entstehen Verantwortungslücken, die im Audit sichtbar werden.

 

Der schritt-für-schritt Terminologie-Workflow gliedert sich in folgende Phasen:

 

  1. Anfrage (Request): Ein Fachexperte oder Übersetzer meldet einen neuen Begriff oder eine Änderung an einem bestehenden Eintrag. Die Anfrage enthält Kontext, Quelldokument und vorgeschlagene Definition.

  2. Fachliche Prüfung (Review): Der zuständige Fachexperte prüft Definition, Abgrenzung zu verwandten Begriffen und Konsistenz mit bestehenden Einträgen. Kommentare werden direkt im System dokumentiert.

  3. Sprachliche Prüfung: Ein Terminologe oder Übersetzer prüft die Formulierung auf sprachliche Korrektheit und Übersetzbarkeit in alle relevanten Zielsprachen.

  4. Freigabe (Approval): Die freigebende Instanz bestätigt den Begriff. Ab diesem Zeitpunkt ist er verbindlich für alle Dokumente und Übersetzungen.

  5. Veröffentlichung: Der freigegebene Begriff wird in der Terminologiedatenbank als “gültig” markiert und ist für alle Nutzer sichtbar.

  6. Versionierung bei Änderungen: Jede spätere Änderung erzeugt eine neue Version. Die alte Version bleibt archiviert und als “veraltet” oder “ungültig” gekennzeichnet, entsprechend den Anforderungen aus ISO 9001:2015 Kapitel 7.5.

  7. Archivierung: Begriffe, die nicht mehr verwendet werden, werden archiviert, bleiben aber für historische Audits zugänglich.

 

Profi-Tipp: Dokumentieren Sie jeden Workflow-Schritt mit Zeitstempel, Benutzer-ID und Begründung. Viele Unternehmen protokollieren die Freigabe, vergessen aber die Begründung für Änderungen. Genau diese Begründung ist es, die Auditoren im Zweifelsfall verlangen.

 

Die Integration von Versionskontrolle ist dabei nicht optional. Audit-Trail und Branch-Protection sind zentrale Compliance-Maßnahmen, die sicherstellen, dass keine nicht autorisierten Änderungen in den Terminologiebestand einfließen. Systeme wie Workflows Pro von Kaleidoscope bilden diesen Prozess technisch ab und machen manuelle Nachverfolgung überflüssig.

 

Welche Compliance-Anforderungen sind im Terminologie-Management relevant?

 

Compliance im Terminologie-Management bedeutet konkret: Jede Begriffsversion muss zu jedem Zeitpunkt nachweisbar sein. Audit-Anforderungen lassen sich nur mit sauber dokumentierter Terminologie-Historie valide erfüllen. Das ist keine theoretische Forderung, sondern eine praktische Prüfanforderung, die bei ISO-Audits, FDA-Inspektionen oder MDR-Konformitätsbewertungen direkt abgefragt wird.

 

ISO 9001:2015 Kapitel 7.5 definiert Dokumentenlenkung als die Steuerung von Informationen im QMS-Lebenszyklus. Für Terminologie bedeutet das: Begriffe sind dokumentierte Informationen und unterliegen denselben Anforderungen wie technische Zeichnungen oder Verfahrensanweisungen. Freigabe vor Verwendung, Versionskontrolle, Schutz vor unbeabsichtigter Änderung und schnelle Verfügbarkeit gültiger Versionen sind Pflichtanforderungen.

 

In der Praxis bedeutet das für die technische Umsetzung folgende Kernfunktionen, die jede Terminologie-Management Software abdecken muss:

 

  • Versionskontrolle mit Zeitstempel: Jede Version eines Begriffs erhält einen eindeutigen Zeitstempel und eine Versionsnummer.

  • Freigabe-Protokoll: Die Identität der freigebenden Person, das Datum und der Grund der Freigabe werden unveränderlich gespeichert.

  • Zugriffskontrolle: Nur autorisierte Nutzer können Begriffe ändern oder freigeben. Leserechte und Schreibrechte sind getrennt konfigurierbar.

  • Audit-Trail: Jede Aktion im System, einschließlich Änderungen, Kommentare und Statuswechsel, wird protokolliert und ist nicht löschbar.

  • Kennzeichnung veralteter Versionen: Alte Versionen bleiben sichtbar, sind aber eindeutig als “ungültig” oder “archiviert” markiert.

  • Exportfähigkeit: Der gesamte Terminologiebestand einschließlich Versionshistorie muss in einem standardisierten Format exportierbar sein, etwa für externe Audits.

 

Terminologie-Änderungen mit Owner, Approval-Status, Review-Datum und Change-History zu tracken ist die technische Grundlage, auf der Audit-Nachweispflichten in regulierten Branchen erfüllt werden. Unternehmen, die diesen Nachweis nicht erbringen können, riskieren Nichtkonformitätsbefunde, die im schlimmsten Fall zur Aussetzung von Zulassungen führen.

 

Ein praktisches Beispiel aus der Medizintechnik: Ein Hersteller von Infusionspumpen muss in seiner Gebrauchsanweisung den Begriff “Alarmschwelle” konsistent und korrekt verwenden. Ändert sich die technische Definition dieses Begriffs durch ein Software-Update, muss die neue Definition freigegeben, versioniert und in allen betroffenen Dokumenten nachgezogen werden. Ohne einen strukturierten Compliance-Workflow bei Übersetzungen ist dieser Nachweis nicht zu führen.

 

Wie lassen sich häufige Fehler im Workflow Terminologie-Management vermeiden?

 

Der häufigste Fehler in der Terminologieverwaltung ist das Fehlen eines zentralen Systems. Teams, die Begriffe in Excel-Tabellen oder per E-Mail verwalten, produzieren zwangsläufig Versionschaos. Terminologie-Arbeit profitiert von einem transparenten, kollaborativen Workflow-Tool, das alle Experten effizient einbindet und E-Mail-Chaos ausschließt. Ohne ein solches System entstehen parallele Begriffsversionen, die sich gegenseitig widersprechen.

 

Ein weiterer kritischer Fehler ist die unklare Rollenverteilung. Wenn nicht eindeutig festgelegt ist, wer einen Begriff freigeben darf, werden Freigaben informell erteilt oder ganz ausgelassen. Das Ergebnis sind Begriffe im Umlauf, die nie formal genehmigt wurden. Im Audit ist das ein direkter Nichtkonformitätsbefund.

 

Die folgende Checkliste hilft dabei, die häufigsten Fehlerquellen systematisch zu schließen:

 

  • Ist für jeden Terminologie-Eintrag ein Term Owner namentlich benannt?

  • Gibt es einen dokumentierten Freigabeprozess mit mindestens zwei Prüfstufen?

  • Werden alle Änderungen mit Begründung und Zeitstempel protokolliert?

  • Sind veraltete Versionen im System als ungültig gekennzeichnet und nicht mehr aktiv verwendbar?

  • Wird die Terminologiedatenbank regelmäßig, mindestens einmal jährlich, auf Aktualität geprüft?

  • Sind alle Nutzer des Systems in der korrekten Bedienung geschult?

  • Gibt es eine definierte Schnittstelle zwischen Terminologiedatenbank und Übersetzungsprozess?

 

Profi-Tipp: Führen Sie mindestens einmal pro Quartal eine interne Terminologie-Revision durch. Prüfen Sie dabei nicht nur neue Einträge, sondern auch bestehende Begriffe auf Konsistenz mit aktuellen Normen und Produktversionen. Viele Compliance-Probleme entstehen nicht durch neue Fehler, sondern durch veraltete Begriffe, die niemand mehr hinterfragt hat.

 

Compliance wird zunehmend durch automatisierte Audit-Trails und Versionierungen technisch sichergestellt. Das bedeutet: Manuelle Prozesse sind nicht nur fehleranfällig, sie sind in regulierten Branchen schlicht nicht mehr zeitgemäß. Wer heute noch Terminologie in Excel verwaltet, trägt ein Compliance-Risiko, das sich mit modernen Tools vollständig vermeiden lässt.

 

Wichtigste Erkenntnisse

 

Effektives Workflow Terminologie-Management erfordert ein zentrales System, klar definierte Rollen und einen dokumentierten Lebenszyklus für jeden Begriff, der Audit-Anforderungen nach ISO 9001:2015 und branchenspezifischen Normen standhält.

 

Punkt

Details

Zentrales System wählen

Tools wie COSIMA CCMS oder Workflows Pro ersetzen fehleranfällige Excel-Prozesse durch auditfähige Workflows.

Rollen klar definieren

Term Owner, Reviewer und freigebende Instanz müssen namentlich benannt und im System hinterlegt sein.

Versionskontrolle umsetzen

Jede Begriffsversion erhält Zeitstempel, Versionsnummer und Freigabe-Protokoll gemäß ISO 9001:2015.

Audit-Trail sicherstellen

Alle Änderungen, Kommentare und Statuswechsel werden unveränderlich protokolliert und sind exportierbar.

Regelmäßige Revision einplanen

Mindestens jährliche Überprüfung des gesamten Terminologiebestands auf Aktualität und Konsistenz.

Transparenz als Wettbewerbsvorteil: Meine Einschätzung zur Workflow-Optimierung

 

Nach Jahren der Arbeit mit Fachleuten aus Medizintechnik, Pharma und Maschinenbau bin ich zu einer Überzeugung gekommen, die in vielen Unternehmen noch nicht angekommen ist: Terminologie-Workflows sind kein Verwaltungsaufwand. Sie sind ein strategisches Qualitätsinstrument.

 

Was mich immer wieder überrascht, ist die Diskrepanz zwischen dem Aufwand, den Unternehmen in Produktentwicklung stecken, und dem minimalen Aufwand, den sie in die Terminologiepflege investieren. Ein Medizinprodukt durchläuft Jahre der Entwicklung und Zulassung. Die Dokumentation, die dieses Produkt begleitet, wird oft in wenigen Wochen erstellt und selten systematisch gepflegt. Das ist ein strukturelles Risiko.

 

Meine Erfahrung zeigt: Unternehmen, die frühzeitig in einen strukturierten Terminologie-Workflow investieren, sparen später erheblich bei Übersetzungskosten, Korrekturschleifen und Audit-Vorbereitung. Der CCMS-Ansatz, bei dem nur geänderte Module neu übersetzt werden, ist dabei ein konkretes Beispiel für Effizienzgewinn durch Prozessqualität.

 

Was ich außerdem gelernt habe: Die beste Software nützt nichts ohne kontinuierliche Schulung. Tools wie Workflows Pro von Kaleidoscope sind intuitiv, aber die Disziplin, jeden Schritt korrekt zu dokumentieren, muss aktiv gefördert werden. Wer Terminologie-Management als einmalige Implementierungsaufgabe betrachtet, wird scheitern. Es ist eine dauerhafte Praxis, die gepflegt werden will.

 

— Viestarts

 

Wie AD VERBUM Ihren Terminologie-Workflow unterstützt


https://adverbum.com

AD VERBUM arbeitet seit über 25 Jahren mit Fachleuten aus Life Sciences, Recht, Finanzen und Industrie zusammen und versteht die Compliance-Anforderungen, die an Terminologie und Dokumentation gestellt werden. Der AI+HUMAN hybrid translation Ansatz von AD VERBUM integriert bestehende Terminologiedatenbanken und Translation Memories direkt in den Übersetzungsprozess. Das proprietäre LLM-basierte System erzwingt die Verwendung freigegebener Begriffe und verhindert, dass veraltete oder nicht autorisierte Terminologie in Zieltexte einfließt. Im Gegensatz zu öffentlichen NMT-Tools wie DeepL oder ChatGPT übersetzen verlässt keine sensible Information die gesicherte EU-Infrastruktur von AD VERBUM. Für Unternehmen, die mehrsprachige Dokumentation mit strukturierter Terminologieverwaltung benötigen, bietet AD VERBUM eine direkte Verbindung zwischen Terminologie-Governance und Übersetzungsqualität. Sprechen Sie mit dem Team über Ihre spezifischen Workflow-Anforderungen und erfahren Sie, wie der Dienstleistungsumfang von AD VERBUM Ihren Prozess absichert.

 

FAQ

 

Was ist Workflow Terminologie-Management?

 

Workflow Terminologie-Management ist die strukturierte Steuerung aller Prozesse zur Verwaltung, Freigabe und Versionierung von Fachbegriffen in einem Unternehmen. Ziel ist die Sicherstellung von Compliance, Dokumentengenauigkeit und Audit-Fähigkeit.

 

Welche Software eignet sich für Terminologie-Workflows in regulierten Branchen?

 

COSIMA CCMS von Docufy und Workflows Pro von Kaleidoscope sind spezialisierte Lösungen, die Versionskontrolle, Freigabe-Protokolle und Audit-Trails für regulierte Umgebungen bieten. Die Wahl hängt davon ab, ob der Fokus auf Content Management oder reiner Terminologieverwaltung liegt.

 

Welche Compliance-Anforderungen gelten für Terminologie-Management?

 

ISO 9001:2015 Kapitel 7.5 fordert Dokumentenlenkung einschließlich Freigabe, Versionierung und Zugriffskontrolle für alle dokumentierten Informationen, zu denen auch Terminologiedatenbanken zählen. Branchenspezifische Normen wie die EU MDR stellen zusätzliche Anforderungen an die Nachvollziehbarkeit.

 

Wie verhindert man Versionschaos in der Terminologieverwaltung?

 

Ein zentrales System mit Versionskontrolle, klaren Rollen und automatischem Audit-Trail ersetzt fehleranfällige manuelle Prozesse. Veraltete Versionen müssen im System als ungültig gekennzeichnet bleiben, damit sie nicht versehentlich weiterverwendet werden.

 

Warum ist Terminologie-Management für mehrsprachige Dokumente besonders kritisch?

 

Inkonsistente Terminologie in der Ausgangssprache multipliziert sich in jeder Zielsprache. Ein freigegebener, versionierter Terminologiebestand ist die Grundlage für konsistente Fachterminologie im Übersetzungsprozess und verhindert, dass fehlerhafte Begriffe in regulatorische Dokumente einfließen.

 

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